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Kinderkrippe „ColorLand“ von Schwan-STABILO erhält „Goldenen Kinderwagen“

Für besondere Familienfreundlichkeit hat Landrat Alexander Tritthart die Auszeichnung „Goldenen Kinderwagen“ an die Kinderkrippe „ColorLand“ von Schwan-STABILO in Heroldsberg verliehen. Mit der Urkunde des Bündnisses für Familie im Landkreis Erlangen-Höchstadt werden vorbildlich familienorientierte Unternehmen, Gemeinden oder Organisationen im Landkreis geehrt. Insgesamt 24 Krippenplätze stehen Mitarbeiterkindern im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren zur Verfügung. 
Schwan-STABILO ermöglicht es seinen Beschäftigten damit nicht nur nach der Elternzeit schnell wieder in den Beruf einzusteigen, sondern auch Kinderbetreuungs-und Arbeitszeiten leichter aufeinander abzustimmen. Landrat Alexander Tritthart und Familienbeauftragte Katja Engelbrecht-Adler übergeben Urkunde vor Ort. Mehr lesen...

Familienpolitik am Küchentisch

Für eine Minute wurde die Bühne im Erlanger „Kreuz&Quer“ zu einem Ort gestresster Eltern: In größter Hektik tauschten die Darsteller Utensilien des Berufs- und Familienlebens aus, gefangen in der Rushhour des Lebens. Die Bündnisse für Familie aus Stadt und Landkreis hatten zusammen mit BildungEvangelisch den Leiter des Hauptstadtbüros „DIE ZEIT“, Marc Brost, eingeladen, über das Dilemma, Familie, Karriere und Beruf zu vereinen, aus Sicht der Väter zu sprechen.

 

„Geht alles gar nicht“

„Sind wir gerne Väter? Ja, absolut, von ganzem Herzen. Arbeiten wir gerne in unserem Beruf? Ja, leidenschaftlich gerne. Und, geht beides zusammen? Wir sind ja prima organisiert, im Job und zu Hause, wir sind diszipliniert, wir wollen, dass alles klappt. Also klappt es irgendwie. Die Wahrheit ist: es ist die Hölle“, zitierte Brost aus seinem und Heinrich Wefings Buch „Geht alles gar nicht“. Mit Familienforscherin Prof. Dr. Johanna Possinger, dem „Männerbeauftragten“ der Stadt Nürnberg, Matthias Becker, und Dr. Mathias Schäfer, Geschäftsführer der als väterfreundlich ausgezeichneten Firma FingerHaus aus Frankenberg diskutierte der ZEIT-Autor anschließend am Küchentisch –

zwischen Wachstischtuch, Krimskrams und bunten Plastikbechern.

 

Überforderte Generation

Die Generation zwischen 25 und 40 Jahren, in der „Rushhour des Lebens“, sei überfordert, betonte Brost. Sie versuchen, Gleichberechtigung zu leben und den Spagat zwischen Partnerschaft, Kinder, Festanstellung, Sparen, Wohnen und Pflege zu schaffen. „In der Baubranche ist es nicht mehr leicht, Fachpersonal zu bekommen“, berichtete Geschäftsführer Dr. Mathias Schäfer aus der Praxis. Die pragmatische Konsequenz sei, jungen Vätern entgegenzukommen, beispielsweise durch heimatnahe Montage oder eine Vier-Tage-Woche. „Wenn es die Familiensituation erfordert, ermöglichen wir auch Wechsel zwischen Produktion, Montage oder Schichten. Es geht darum, Offenheit für individuelle Lösungen zu zeigen“, sagte Schäfer.

 

Zeit genauso wichtig wie Geld

In seinen Beratungen erlebt Matthias Becker immer wieder, dass Zeit für die Väter genauso wichtig ist wie Geld. Der Männerbeauftragte der Stadt Nürnberg hält eine Bewusstseinsänderung für nötig. Viele Firmen wollen Fachkräfte halten und bieten auch Männern Teilzeitstellen an. Auch Prof. Dr. Johanna Possinger sieht die Betriebskultur als Knackpunkt an. „Da noch traditionelle Präsenzkulturen vorherrschen, muss ein dickes Brett gebohrt werden, um die Vereinbarkeit von Vaterschaft und Beruf zu fördern“, meinte die Familienforscherin am Küchentisch im „Kreuz&Quer“.

 

Widersprüchliche Familienpolitik

Auf die Frage des Moderators Markus Hladik, ob es die so genannten „neuen Väter“ wirklich gäbe, wies Familienforscherin Possinger auf einen Einstellungswandel bei Männern hin. Umfragen zeigen, dass sich Väter heute mehr Zeit mit ihren Kindern wünschen und gerne in vollzeitnaher Teilzeit arbeiten würden. Im Familienalltag beobachtet Possinger jedoch eine „Retraditionalisierung der Arbeitsteilung“. Die meisten Männer konzentrierten sich auf den Job, die meisten Frauen auf die Familie. „Elternzeit und Elterngeld werden von den Männern genutzt, jedoch zu 80 Prozent nur für zwei Monate. Danach bricht das Engagement wieder ab“, sagte die Familienforscherin. 

„Extrem widersprüchlich“, findet sie die aktuelle Familienpolitik. Einerseits gebe es Instrumente wie das Elterngeld, welche das Väterengagement steigern sollen,  andererseits gebe es historisch gewachsene Instrumente, die das Gegenteil bewirken, wie das Ehegattensplitting, welches das alte Ernährermodell begünstige.

 

Mut zu mehr Ehrlichkeit

Damit  auch Väter Beruf und Familie in einer auf positive Außendarstellung und Perfektionismus getrimmten Gesellschaft vereinen können, plädiert Marc Brost für Ehrlichkeit. „Männer tragen das Herz nicht auf der Zunge. Wir Väter müssen uns in die Augen schauen und uns gegenseitig ermutigen!“, forderte er. “Wir sind Pioniere auf Neuland, wenn wir Pionierarbeit leisten kann sich die Situation für unsere Kinder verbessern!“

 

 

 

Familienpat*innen sind gefragt!!

Der Kinderschutzbund Erlangen vermittelt geschulte Ehrenamtliche aus Stadt und Landkreis Erlangen-Höchstadt wohnortsnah, um Familien mit Kindern zu unterstützen. Unsere Wartelisten zeigen, dass es auch in vielen Gemeinden belastete Familien und Alleinerziehende gibt, die dringend Hilfe im Alltag suchen. Familienpaten können mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz einen wichtigen Beitrag leisten, diese Familien zu stärken!Jede Familie hat ihre besondere Bedarfe und alle Familienpaten unterschiedliche Kompetenzen, deshalb versuchen wir möglichst passgenau zu vermitteln. Ob als Kinderbetreuung, bei  Schulproblemen, Ämtergängen, der Haushaltsorganisation und vielem mehr -  alle finden eine geeignete Einsatzmöglichkeit! Mehr darüber...

Kontakt: Für den Landkreis Erlangen-Höchstadt: Anne Gick, 01520-1941934 oder familienpaten-erh(at)web.de

Für die Stadt Erlangen: Michaela Kanawin 09131-6859665 oder familienpaten-erlangen(at)web.de

Weitere Informationen unter www.kinderschutzbund-erlangen.de

Famiie leben. das Magazin der lokalen Bündnisse

....diesmal mit einem Portrait des Bündnis für Familie Erlangen-Höchstadt zum Thema Familienfreundlichkeit als Standortvorteil auf S. 6

Download unter: http://www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de/

 

Familienfreundliche Arbeitgeber: Landratsamt und Kreiskrankenhaus St. Anna

Sie haben es jetzt schwarz auf weiß: Das Landratsamt Erlangen-Höchstadt und das Kreiskrankenhaus St. Anna in Höchstadt sind zertifizierte „familien- und lebensphasenorientierte Arbeitgeber“. Das hat das Audit der berufundfamilie gGmH aus Frankfurt am Main ergeben. Das Landratsamt Erlangen-Höchstadt ist damit das siebte Landratsamt in ganz Deutschland, welches dieses Zertifikat erhält.  Mehr...

 

Bild: Geprüft und für gut befunden: Im Juli hat Landrat Alexander Tritthart (vorne 2.v.l.) im Beisein von Auditorin Brigitte Waffenschmidt (vorne l.), der Familienbeauftragten Katja Engelbrecht-Adler, dem kaufmännischen Leiter des Kreiskrankenhauses, Albert Prickarz und Personalleiter Friedrich Schlegel die Zielvereinbarung für die Zertifizierung unterschrieben.

 

 

Kinderbetreuung im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Immer mehr Eltern entscheiden sich für Angebote der Kinderbetreuung - meist weil sie sich eine frühe Förderung für ihr Kind wünschen oder möchten, dass ihr Kind mit anderen Kindern gemeinsam lernt und spielt. Zugleich helfen gute Betreuungsmöglichkeiten Eltern, ihren familiären und beruflichen Anforderungen besser nachkommen zu können. Ohne öffentlich geförderte Kinderbetreuung könnten viele Mütter und Väter nicht arbeiten. Im Landkreis Erlangen-Höchstadt finden Sie ein breit ausgebautes und qualitativ hochwertiges Netz an Betreuungsangeboten. Eine flexible Möglichkeit der Kinderbetreuung bietet auch die Kindertagespflege

 

Krippe
Kindergarten
Hort
Ferienbetreuung

FluchtHELFER-Ausstellung

Die Ausstellung wurde von 15 Bündnissen für Familie in der Metropolregion auf den Weg gebracht. Mehr dazu....

Die aktualisierte Auflage des Familienwegweisers ist da!

Gebündelte Information rund um das Thema Familie im Landkreis Erlangen Höchstadt finden Sie im neuen Familienwegweiser.

Wer Hilfe bei Konflikten oder Problemen benötigt, findet darin fast 700 Institutionen und Ansprechpartner, die mit Rat und Tat zur seite stehen. Die wichtigsten Ansprechpartner sind in diesem kompakten Nachschlagewerk aufgeslistet und mit vielen Praxistipps und Hintergrundinformationen ergänzt.

die erhalten den Familienwegweiser kostenlos an vielen Ausgabestellen, wie z.B. Landratsamt, Gemeindeverwaltungen oder Kindertagesstätten

Hier geht es zur pdf- Version des Familienwegeisers.